Die Nutzung der Bewegungsenergie der Luft geht bereits Jahrtausende zurück. Im Laufe der Zeit wurden die ursprünglichen Getreide- und Schöpfmühlen zu hocheffizienten Erzeugern von elektrischem Strom.

Durch die technologischen Entwicklungen der letzten 2 Jahrzehnte kann Windenergie mittlerweile vom offenen Meer über die sanften Hügel bis hin zum stürmischen Bergrücken wirtschaftlich gewonnen werden. Die sanften Riesen sind heute mit über 120 m Rotordurchmesser und mehr als 130 m Nabenhöhe mit einer Leistung von mehr als 7.000 kW erhältlich.

Vor dem Hintergrund begrenzter fossiler Ressourcen und unangenehmer Nebenwirkungen vieler Energieträger hat die Nutzung bewegter Luft massiv an Faszination gewonnen. Alleine in Österreich drehen sich bereits über 800 Windkraftanlagen. Aus gutem Grund:

  • Der Energieträger Wind wird ohne Transporte in die Region „geliefert“ und muss nicht importiert werden.
  • Die Energiegewinnung erfolgt ohne Brennstoff, Abgas, Abwasser oder Abfall.
  • Windenergie wird rund um die Uhr und zu zwei Drittel im Winterhalbjahr gewonnen. Das gleicht Schwankungen von Solarenergie und Wasserkraft aus.
  • Das Verhältnis von Materialeinsatz zu Erntefläche ist enorm. Die zur Herstellung benötigte Energie wird von der Anlage innerhalb der ersten 4 – 6 Monate wieder erarbeitet.
  • Der Rohstoff Wind wird mit den Jahren nicht weniger oder teurer.
  • Ein Windrad liefert Strom für mehr als 1.000 Haushalte und kann so Strom für eine ganze ländliche Gemeinde bereitstellen.
  • Ein Windrad vermeidet jährlich etwa 3.000 t CO2 – das Kyoto-Klimaschutzziel für über 3.000 BürgerInnen.
  • Nach einer Nutzungsdauer von 20 Jahren kann die Anlage rasch und umweltverträglich abgebaut und recycelt werden.

 

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