„Windenergie = Klimaschutz, der sich sehen lassen kann.“

Für die Nutzung der Energie bewegter Luft gibt es eine Reihe von Kriterien.

  • Das Windangebot liefert die Basis für alle folgenden Überlegungen. Dabei gilt zu beachten, dass die im Wind enthaltene Energie das Produkt der halben Luftdichte und der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit ist.
  • Mit zunehmender Bauhöhe können höhere, gleichmäßiger angeströmte Luftschichten genutzt werden.
  • Abstände zu bewohnten Objekten sind einzuhalten um niemanden mit Schatten- oder Schallimmisionen zu belästigen.
  • Bei Errichtung und Betrieb der Anlage dürfen keine geschützten Tier- oder Pflanzenarten unzumutbar beeinträchtigt werden.
  • Die geologischen Anforderungen müssen gegeben sein.
  • Die Aufschließung und Stromableitung muss gewährleistet sein.
  • Eine Errichtung muss aus luftfahrtrechtlicher Sicht möglich sein.
  • Das Landschaftsbild darf nicht erheblich beeinträchtigt werden.

 

Besonders das Landschaftsbild war im vorliegenden Projekt schon mehrfach Thema. Deshalb dazu drei Anmerkungen:

  • Windkraftanlagen werden strömungtechnisch bedingt an exponierten Standorten errichtet. In der Folge sind Windkraftanlagen üblicherweise weithin sichtbar.
  • Menschliches Handeln hat seit jeher die Landschaft gestaltet. Im 19. und teilweise 20. Jahrhundert standen rauchende Schlote für Fortschritt, Zukunft und Wohlstand. Heute werden Windkraftanlagen von deutlich überwiegenden Teilen der Bevölkerung als Zeichen einer sauberen, regionalen, verantwortungsvollen und somit zukunftsfähigen Energieversorgung gesehen.
  • Besonders erfreulich sind die Ergebnisse aktueller Umfragen, wonach die regionale Zustimmung zur Windenergienutzung mit jedem errichteten Windrad steigt. Bei Projekten mit Bürgerbeteiligung wird dabei eine sehr persönlich Beziehung zu den sanften Riesen aufgebaut.
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